Von dieser Pflanze aus Brasilien werden Hybriden mit fleischigen Stengeln und bis 30 cm langen dunkelgrünen, weißgeaderten Blättern und gelben Blütenständen kultiviert. Aphelandra squarrosa wird oft durch Wuchshemmstoffe kompakt gehalten, es kann also passieren, das stärkeres Längenwachstum einsetzt, wenn die Wirkung nachlässt.

Licht: hell, jedoch keine volle Sonne

Temperatur: 18-22 °C, im Winter um die 15 °C, um die Blütenbildung anzuregen.

Feuchtigkeit: mit weichem Wasser stets mäßig gießen. Die Pflanze wird gleichmäßig gegossen, ohne den Wurzelballen zu vernässen. Sowohl zuviel, als auch zu wenig Wasser können Blattfall bewirken. Gelingt es, sie zu überwintern, wird sie im Frühjahr zurückgeschnitten. Dann treiben aus "schlafenden Augen" in den Blattachsen neue Triebe aus, die bis zum Sommer wieder Blüten ansetzen. Allerdings werden diese Blüten dann kleiner als die des gekappten Haupttriebs.

Vermehrung: durch Teilung oder durch Kopfstecklinge, die sich bei 25-30 °C und hoher Luftfeuchtigkeit bewurzeln.

Erde: humose, lockere, leicht saure Humuserde, auch Einheitserde

Dünger: Im Sommer alle zwei Wochen 0,2%ig düngen.

Höhe: 70 cm

Blütezeit: Juni-Oktober.

Anfällig für: Blattläuse, Schildläuse, Spinnmilben, Wollläuse

Aphelandra squarrosa
Aphelandra squarrosaQuelle: Justin Charles (CC BY-NC-ND 2.0)
Die Blüte der Aphelandra squarrosa
Die Blüte der Aphelandra squarrosaQuelle: Kai Yan Joseph Wong (CC BY-NC-SA 2.0)