Diese immergrüne, rhizombildende Pflanze ist praktisch in allen warmen Regionen der Welt als Nahrungspflanze oder auch Viehfutter bekannt, und dies vermutlich schon seit mehreren tausend Jahren, was archäologische Funde im asiatischen Raum vermuten lassen. In nördlichen Breiten ist sie jedoch hauptsächlich als Zier- bzw. Blattschmuckpflanze bekannt. Jede Knolle bildet mehrere gestielte Blätter aus, die Stiele sind durchschnittlich 20-80 cm lang, an Idealstandorten jedoch auch wesentlich länger. Die herzförmigen Blätter laufen spitz zu und weisen kräftige Blattadern auf. Schön anzusehen ist der deutliche Lotuseffekt. Die Blattgröße variiert nach Alter der Pflanze und Standort, eine durchschnittliche Breite von 30 cm und Länge von 50 cm ist durchaus zu erwarten. Ihr Aussehen erinnert stark an die Ohren eines Elfanten, daher rührt sicherlich auch die deutsche Bezeichnung Elefantenohr.
Die Blüte besteht, wie bei Araceae üblich aus Schaft, Spatha und Kolben. Das stärkehaltige Rhizom ist rundlich bis eiförmige mit einer festen braunen Schale und durchschnittlich 3-5 cm groß, dies ist auch der eigentlich essbare Teil.
Mittlerweile gibt es viele Zuchtformen. Diese variieren in Form, Größe und Farbe z.B. mit hell oder dunkel panaschierten oder gar rötlich braunen Blättern.

Standort: In der kühlen Jahreszeit im Warmhaus/ Wintergarten oder nach Rückschnitt bzw. das Rhizom auch ausgetopft kühl und dunkel. Im Sommer gerne im Freiland ausgepflanzt oder im Kübel.

Licht: Halbschattig bis vollsonnig, wobei ein sonniger Standort bevorzugt wird. Die Zuchtformen sind hier jedoch etwas empfindlicher und neigen schneller zu Sonnenbrand.

Temperatur: Als Wärme liebende Pflanzen wäre eine durchschnittliche Temperatur zwischen 20-25 °C ideal. Es werden aber auch durchaus niedrigere Temperaturen vertragen, jedoch nicht dauerhaft unter 10 °C.

Feuchtigkeit: Der Wasserbedarf ist hoch, das Substrat sollte nicht dauerhaft austrocknen, ein eher sumpfiges Milieu wird bevorzugt. Auch der Vorliebe für hohe Luftfeuchtigkeit lässt sich so leichter entsprechen.

Vermehrung: Die Pflanze bildet Tochterknollen aus, die im Herbst oder beim Umtopfen entnommen werden können.

Erde: Nährstoffreiches Substrat, das Wasser gut speichert.

Dünger: Während der Wachstumsphase im Frühling und Sommer wöchentlich mit einem handelsüblichen Volldünger.

Umpflanzen: Vorzugsweise jährlich in frisches Substrat.

Anfällig fürSpinnmilben

Colocasia esculenta
Colocasia esculentaQuelle: Frangipani