Eine Pflanze, die am Originalstandort in Südafrika in der Kapregion vorkommt. Sie ist ausdauernd und kräftig wachsend, wird bis zu ca. 50 cm hoch und hat dickfleischige Blätter. Die Pflanze blüht gelb, wobei die Blütenblätter ins Orange gehen. Das kann von Mai bis September sein. Abgeblühte Blütenstände können entfernt werden, dies regt die weitere Blütenbildung an. Damit die Pflanze nicht verkahlt kann sie gelegentlich eingekürzt werden.

Die Blätter der Bulbine enthalten einen geleeartigen Saft, der antibakterielle Wirkstoffe enthält. Ähnlich wie bei Aloe-Arten wird in Afrika aus den dickfleischigen Blättern das Gelee traditionell als Heilmittel bei Insektenstichen, Verbrennungen und Hautausschlag angewendet. Ein mit frischen Blättern zubereiteter Tee soll dort bei Erkältungen, Husten oder Arthritis eingenommen werden.

Licht: Bulbine frutescens bevorzugt einen voll sonnigen Standort. 

Temperatur: Im Sommer auf einen sonnigen Balkon. Leichter Frost bis -5 °C soll kurzfristig vertragen werden, sie ist nicht winterhart. Sie sollte wie eine Kübelpflanze behandelt werden und bei Frostbeginn hell und kühl gestellt werden. z.B. Überwinterung im Treppenhaus bei ca. 5-12 °C

Feuchtigkeit: Wegen ihrer sukkulenten Blätter verträgt die Bulbine durchaus lange Trockenperioden, wie am Originalstandort in Südafrika und sollte im Herbst und Winter nur sehr mäßig gegossen werden ( 1x die Woche). In der Vegetationsphase kräftig, ohne Staunässe zu verursachen.

Vermehrung: Die Vermehrung erfolgt im Frühjahr über Samen, Stecklinge (Ableger, so genannte Stolonen in ein Glas mit Wasser, nachdem diese ein paar Tagen trockenen gelagert wurden), oder durch das Teilen der Pflanze.

Erde: Sie benötigt wie Sukkulenten oder Kakteen gut durchlässige Erde, z.B. Kakteenerde.

Umpflanzen: bei Bedarf nach Größe im Frühjahr (März/April).

Bulbine frutescens
Bulbine frutescensQuelle: centinel
Bulbine frutescens
Bulbine frutescensQuelle: centinel
Die Blüte der Bulbine frutescens
Die Blüte der Bulbine frutescensQuelle: centinel