Billbergia nutans stammt aus den tropische Regenwäldern Brasiliens und Uruguays. Sie ist eine der einfachsten, zähesten und langlebigsten Bromelienarten. Im Gegensatz zu den meisten anderen Bromelien ist sie kein Epiphyt, sondern eine terrestrisch wachsende Erdbromelie. Ihre olivgrünen, silbrig schimmernden Blätter sind schmal, 40-60 cm lang, ledrig und rosettenförmig angeordnet. Durch sich schnell bildenden Tochterpflanzen entsteht bald ein buschiges Gewächs. Jede Rosette blüht nur einmal. Je nach Haltung bildet sie zwischen Spätsommer und Spätwinter prächtig gefärbte, bogenförmig überhängende Blütenstände.

Licht: Halbschatten bis sonnig, nur keine pralle Mittagssonne.

Temperatur: Normale Zimmertemperatur, min. 16°C.

Feuchtigkeit: Je nach Temperatur - im Sommer öfters besprühen. Kommt aber auch mit trockener Luft zurecht. Mäßig gießen - eher weniger als zu viel, da es sonst zu Wurzelfäule kommen kann.

Vermehrung: Durch abtrennen von Tochterrosetten oder durch teilen der Pflanzengruppe. Dabei die abgeblühten Teile wegschneiden.

Erde: Normale, lockere Blumenerde.

Dünger: Von März bis September alle zwei Wochen mit üblichem Flüssigdünger.

Umpflanzen: Erst, wenn der Topf zu klein wird. Dann am besten nach der Blüte.

Billbergia nutans
Billbergia nutansQuelle: Tess
Billbergia nutans
Billbergia nutansQuelle: Tess
Billbergia nutans
Billbergia nutansQuelle: Harald