Die häufigsten Pflegefehler bei Zimmerpflanzen

Pflanzen tragen viel dazu bei, dass man sich in einer Wohnumgebung wohlfühlt. Wie schnell passiert es da, dass die Blätter der schönen neuen Zimmerpflanze nach wenigen Tagen nur noch schwach zu Berge stehen und ihr leuchtendes Grün verlieren. Dabei ist es gar nicht so schwer, für seine Pflanzen zu sorgen. Man muss nur die schlimmsten Pflegefehler vermeiden.

Welche Zimmerpflanzen eignen sich gut für Anfänger?

Viele Menschen verschönern ihre Wohnung mit ein wenig Grün. Ein kleiner Kaktus hier, eine schöne Zimmerlinde dort und schon fühlt man sich viel wohler in seinen eigenen vier Wänden. So leicht die Anschaffung ist, so schnell ist die Freude aber oft schon wieder verflogen. Die Blätter verwelken, sterben ab oder die Pflanze geht ganz ein. Wer sich ohne großen Aufwand an der grünen Pracht erfreuen möchte, sollte sich deshalb für pflegeleichte Arten entscheiden.

Lichtbedarf von Pflanzen

Zimmerpflanzen brauchen Licht zum Leben. Sie brauchen es für die Photosynthese. Doch im Zimmer ist es oft erstaunlich dunkel: Was wir als "sehr hell" empfinden, ist für die Pflanzen oft schon "ägyptische Finsternis". Die Folge: Die Blätter werden gelb, die Pflanze kümmert vor sich hin. Besondere Vorsicht ist im Winter geboten, wenn die Tage kurz sind und die Lichtintensität gering ist. Jetzt sollten die Pflanzen so nah wie möglich an die Fensterscheibe rücken.

Die Vanille als Zimmerpflanze

Vanilla planifolia, die auch als "Echte Vanille" oder "Gewürzvanille" bezeichnet wird, zählt zur Gattung der Orchideen. Ihre Schoten sind wunderbar dazu geeignet, um aus ihnen Süßspeisen oder andere Leckereien herzustellen und fast jeder hat bestimmt schon einmal in seinem Leben Vanillepudding oder Ähnliches genossen.

Grüne Wände: So peppen Sie Ihr Zuhause auf

Pflanzen passen sich optimal an die Umweltbedingungen ihrer Umgebung an. Deswegen existieren in manchen Ländern karge Felswände mit einer prächtigen Vegetation. Dies brachte den französischen Botaniker und Gartenkünstler Patric Blanc in den 1970er Jahren während eines Thailand-Aufenthaltes auf eine Idee: Er plante, die später als murs végétaux bezeichneten Pflanzenwände in Innenräumen zu installieren. Seine Werke befinden sich mittlerweile weltweit in Einkaufszentren oder Bürogebäuden